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Top-10-Verbrauchertipps Chemie im Haushalt vermeiden

https://www.bund.net/themen/chemie/chemie-im-haushalt/top-10-verbrauchertipps/

Neue Broschüre vom Umweltbundesamt:

Gesund und umweltfreundlich renovieren

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/gesund-umweltfreundlich-einrichten

Produktwarnungen:

Unter http://www.baua.de gibt es aktuelle Warnungen und Rückrufaktionen zu Produkten in Deutschland

TOXFOX- App vom BUND:

Hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetik scannen

http://www.bund.net/toxfox

Schadstoffe

Schadstoffe begegnen uns an vielen Stellen in unseren Lebensräumen. Besonders in den Räumen, in denen wir uns häufig aufhalten, wie zum Beispiel in den Schlafräumen und Kinderzimmern, sollten wir auf eine gesunde Raumluft Wert legen.

Mittel- und Schwerflüchtige Substanzen

Schwerflüchtige Schadstoffe sind weniger in der Raumluft zu finden, sondern setzen sich an Oberflächen von Möbeln, Tapeten, Vorhängen und im Hausstaub ab und sind über einen sehr langen Zeitraum zu nachzuweisen. Man findet sie unter anderem in Weichmachern (z.B im Kinderspielzeug), in Bioziden (in Pflanzen- /Holzschutzmitteln, Matratzen, Teppichen etc.), in Flammschutzmitteln sowie in Teer, Bitumen und Ruß.

All diese Schadstoffe können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Asthma und eine Schwächung des Immunsystems hervorrufen. Teilweise sind sie als Krebs erregend eingestuft worden.

Leichtflüchtige Substanzen

Zu den leichtflüchtigen Schadstoffen zählen Lösemittel, Formaldehyd und Isocyanate. Sie kommen in vielen Dingen des Alltags vor, wie z.B. in Farben, Reinigern, Kunststoffen, Möbeln, Fußböden. Sie werden häufig über einen längeren Zeitraum in hohen Konzentrationen in die Raumluft abgegeben und von uns eingeatmet.

Formaldehyd

Formaldehyd begegnet uns vor allem in Spanplatten und Holzwerkstoffen, die einen hohen Leimanteil besitzen. Besonders in älteren Fertighäusern ist oft noch eine hohe Konzentration nachweisbar, da Formaldehyd über Jahrzehnte an die Raumluft abgegeben wird. Die Gesundheitsrisiken bestehen unter anderem in der Reizung der Schleimhäute und Atemwege, dem Auftreten von Kopfschmerzen und Müdigkeit und Unwohlsein.

Fasern

Hier belasten uns vor allem Asbest und künstliche Mineralfasern, die hauptsächlich als Dämm- und Isolierstoffe Verwendung finden.  

 

Asbest findet man heute noch immer unter anderem  in Welldächern, Fassadenbekleidungen und auch Nachtspeicherheizungen. Der Stoff ist als krebserregend eingestuft. Sie schweben aufgrund ihrer geringen Größe und den sehr feinen Fäden lange in der Luft und gelangen mit der Atemluft in die Lunge.

 

Künstliche Mineralfasern besitzen zum Teil eine ähnliche Problematik. Besonders bei älteren Produkten sind die Fasern ebenfalls sehr fein und gelten als krebsverdächtig.